Der neue EDEKA-Markt in Lauenau

Die größten Veränderungen in der Ortsmitte kommen mit dem neuen EDEKA-Markt auf uns zu.

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Ab dem 8. Mai 2021 kann nichts mehr geändert werden.

Entwurf: Ersatzneubau EDEKA-Markt Lauenau, Planer in der Pankemühle, Berlin, Stand: 07.12.2020, verkleinert.

Weitere Veröffentlichungen und Links sind unten auf der Seite.

So geht’s auch

Das Architekturbüro Planer in der Pankemühle hat zwei Arbeitsschwerpunkte: zum einen die Sanierung denkmalgeschützter Profan- und Sakralbauten, zum anderen der Gewerbebau. In den letzten Jahren hat der gewerbliche Sektor, die Errichtung von Geschäftshäusern und Einkaufszentren, an Bedeutung und Umfang zugenommen. Eine Referenz auf der Website des Architekturbüros ist das Einkaufszentrum Berlin-Reinickendorf in der Pankower Allee (ehemaliges Straßenbahndepot). Ein schönes Beispiel für die Integration von Alt und Neu. – Warum soll das in Lauenau nicht gehen? – Es sieht ganz danach aus, dass Lauenau mit der Billig-Variante abgespeist werden soll – und der Rat ist damit zufrieden!

Ein Foto vom Architekturbüro befindet sich im unteren Viertel der Webseite und kann vergrößert werden:

Wikipedia: Betriebshof Reinickendorf

Die Foto-Datei ist unter der Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported Lizenz lizensiert.

Gibt es ein besseres Konzept, als das oben gezeigte?

Wir denken – JA – urteilen Sie selbst:

West-Ost statt Nord-Süd

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Warum wird der neue Markt in die Lücke gequetscht?

Märkte, die in die Jahre gekommen sind, werden irgendwann zu einem ästhetischen Problem, sie sind einfach nicht mehr schön und auch nicht zeitgemäß. Deshalb ist es gut, dass sich EDEKA entschlossen hat, im Zentrum von Lauenau einen neuen Markt zu bauen. Leider ist der Bauplatz, wie er sich jetzt darstellt, denkbar ungeeignet. Der große Bau, mit einer Höhe von 7 bis 11 m, soll in die Lücke neben das bestehende Wohn- und Geschäftshaus gequetscht werden.

Haben wir nicht genügend Platz?

Doch! Wie Plan 2 zeigt – bei gleichem Baufeld von immerhin ca. 3.200 m² wäre auch ein Bau in West-Ost-Richtung möglich. Man hätte oben und unten reichlich Platz für Park-, aber auch für Grünflächen. Die Anlieferung, die jetzt in die Nord-West-Ecke gezwängt ist, wäre viel einfacher zu realisieren und die Photovoltaik-Anlage hätte die Ausrichtung nach Süden. Wenn die Fassade dann noch ansprechend gestaltet würde, wäre der neue Markt eine echte Bereicherung für den Flecken.

Was verhindert diese viel bessere Lösung?

Das unbebaute Grundstück (Parkplatz hinter dem Restaurant “Akropolis”), das wie ein Finger in die Fläche hineinragt. Wohlgemerkt: Es geht um die Zukunft des Flecken Lauenau! – Soll der Ortskern verbaut werden – seine Attraktivität verlieren und vielleicht sogar veröden? – wie Plan 1.
Oder wollen wir einen lebendigen, schönen Binnenflecken mit Freiraum und guten Einkaufsmöglichkeiten? – wie Plan 2.

Nur ein Vorschlag…

so wie auf der Skizze könnte es aussehen, wenn der Giebel oder Teile des Bürgerhauses in den neuen Markt integriert würden. Für das geplante Café oder die Bioabteilung und/oder regionale Produkte wäre ein Stück vom alten Lauenau das richtige Ambiente. Davor Freifläche, Parkplatz, Begrünung für viel Luft in der erweiterten Ortsmitte. Die zweckmäßige Rückseite verschwindet in der Hinterlage der Altbebauung und die freie Durchfahrt rechts für die Anlieferung erspart das lästige Rangieren der LKW.


Ein neuer Markt für die Zukunft?

Angeregt durch einen Kommentar haben wir recherchiert: Der Trend “Internet” nimmt auch für Lebensmittel und Produkte aus dem Einzelhandel immer mehr Fahrt auf. Portale wie “myTime” oder “HelloFresh” sind massiv mit Werbung unterwegs. Marken wie REWE und EDEKA24 betreiben Online-Shops. Wäre es da nicht sinnvoll, den neuen EDEKA-Markt in Lauenau mit einer kleineren Verkaufsfläche zu gestalten? – Dafür eine zusätzliche Fläche für die Zukunft: Verpackung, Logistik und Lieferfahrzeuge für den Online-Handel wie er unter www.edeka-shops.de der EDEKA-Markt Minden-Hannover GmbH angeboten wird. Selbstabholung oder Lieferung sind möglich.

Markt mit Lager und Logistik


Das wurde in der Ratssitzung am 11. März vorgestellt

Es war der mittlerweile vierte Entwurf. Die ersten beiden (siehe unten: „EDEKA-Archiv“) erfuhren vom Investor oder von EDEKA eine Ablehnung. Der dritte gefiel weder der Verwaltung noch dem Rat. Der jetzt vorgestellte ist eine Veränderung dieses dritten Entwurfs.

Leider war bei dieser wichtigen Ratssitzung, bei der es um das zukünftige das Ortsbild ging, kein Vertreter der Tageszeitung anwesend und im Wochenblatt fand die Sitzung noch keine Erwähnung. Es ist auch fraglich, ob der vorgestellte Entwurf an die Presse weitergeleitet wurde, deshalb hier ein Überblick über den Stand des Projekts und eine aus der Erinnerung gezeichnete Darstellung des Geplanten.

Der Architekt des Büros Pankemühle aus Berlin zeigte den Grundriss und die Ansichten auf einer ziemlich kleinen Leinwand. Alles war nur schlecht zu erkennen, die Nord- und Westfassaden so gut wie gar nicht. Deshalb hier nur eine Skizze des prägnanten südlichen Teils der Ostfassade ungefähr auf Höhe der Einfahrt zum Gewerbepark:

Die beiden Giebel sind der Eingangsbereich, sie wiederholen sich auf der Südseite. Die Traufhöhe der restlichen Fassade beträgt 7 m. Die Fassade hat eine unter der Traufe verlaufende Fensterreihe.

Das Dach soll eine Firsthöhe von 11,5 m erreichen, es ist irregulär geplant: flach abfallend nach Westen und steil nach Osten. Der Architekt bezeichnete es als “Dachlandschaft”. Angeblich soll sich der neue Markt damit an die Umgebung anpassen.

Der ganze Bau reicht bis 5 m an den heutige EDEKA-Markt heran, der nach Fertigstellung abgerissen werden soll. Das Baufeld beträgt 40 x 80 m = 3.200 m², die Bauzeit voraussichtlich 12 Monate.

Gegenüber der Nordseite auf dem ehem. Grundstück Regenberg will die Gemeinde in Eigenregie Wohnungen errichten, dafür wurden 800.000 € in den Haushalt eingestellt. Beschluss – einstimmig.

Die Mieter schauen dann auf die Nordfassade, die dort, wegen der Büros und Aufenthaltsräume zwei Geschosse haben soll. Zu EDEKA gab es keinen Beschluss.

Skizze des auf der Sitzung vorgestellten Entwurfs (Rendering) Ostfassade – Planer in der Pankemühle, Berlin.

Der Baum rechts auf der Zeichnung verdeckte auf dem Rendering die Verlängerung der über 70 m lange Fassade. Dies ist nicht realistisch, denn an dieser Stelle steht das Geschäftshaus Konerding, zu dessen Arkade ein Abstand von nur 7 m geplant ist. Vor die Nordseite soll eine doppelte Baumreihe gepflanzt werden. Soll man die Fassade nicht sehen?

EDEKA-Lageplan

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    Bürgerbeteiligung gibt es nicht. In der Zeitung stand noch nichts über den neuen Plan.
    Das kommt erst wenn alles feststeht.
    Halt so wie immer bei dem Rat.

    8. April 2021 09:38

    Nach Sichtung der Präsentation, vor allem der Beispielentwürfe des Berliner Planungsbüros, halte ich die Gestaltung des Baukörpers, ganz abgesehen von dessen Ausrichtung, für das größere „Gefahrenpotential“.
    Findet hier keine Einflussnahme seitens der SG statt, haben wir den nächsten, das Erscheinungsbild Lauenaus nicht gerade positiv prägenden Baukörper, in unserer Ortsmitte.
    Eine Gestaltung der Fassade, wie in dem von pro Lauenau skizzierten Vorschlag, muss hier das Ziel sein, – mit oder ohne Integration vorhandener, alter Bausubstanz.
    Ein alternativer Vorschlag könnte ein Mauerwerk, wie beim Spreeforum Lübbenau (Beispielentwürfe Planungsbüro) zu sehen, sein, welches jedoch durch entsprechende Fensterflächen zu gliedern wäre. Hier könnte, in Anlehnung an das Design der alten Casala Industriegebäude, ein annehmbares Gesamtbild entstehen.
    Ansonsten nützen Lauenau auch die schönsten Blickachsen auf unseren Sakralbau nichts!

    8. April 2021 08:23

    Ich bin völlig geschockt, dass die BI den EDEKA-Neubauplänen der Verwaltung zustimmt und nur Neubau-Alternativen oder kleine Varianten vorschlägt. Vor allem, weil die BI doch ganz erheblich von der Partei „Die Grünen“ getragen wird.
    Alle Städte planen und realisieren die Verhinderung von Autoverkehr in den Zentren. Meinen die Lauenauer Verantwortlichen eigentlich, schlauer zu sein als alle anderen? Mit Sicherheit werden massiv mehr LKW und PKW nach Lauenau kommen, wenn EDEKA die 2 oder 3-fache Größe hat. Und weshalb kann die BI einfach zuschauen, wenn der Vollsortimenter EDEKA die wenigen Mittelständler im Lauenauer Einzelhandel dann kaputtmacht?
    Ich halte das Vorgehen von Heilmann und Co für völlig falsch und wenn die Grünen und die Wählergemeinschaft deren Pläne ohne Wenn und Aber im Wahlkampf ablehnen würde, dann bin ich sicher, die SPD-Mehrheit ist vorbei, vielleicht sogar die EDEKA-Neuplanung.

    7. April 2021 21:56

    Liebe Pro-Lauenauer, die Bürgerbeteiligung wird sich in Grenzen halten. Bei Facebook beschäftigt man sich mit ganz anderen Themen, z.B. seit drei Tagen mit einer brisanten Angelegenheit. Hier ein Kommentar:
    „Der Beitrag bezog sich ja auf Hundekotbeutel, die herumliegen, weil kein Mülleimer in der Nähe ist. In den letzten Jahren wurden die sukzessive abgebaut, zumindest auf dem Weg zum Denkmal. Die wurden sonst wöchentlich entleert. Im Flecken selbst sehe ich gar keine, außer im Volkspark. Demnächst wird aber ein Abfallbehälter gegenüber von Hunke stehen.“
    Also vergeudet nicht zu viel Zeit mit euren EDEKA-Veröffentlichungen und greift das Hundekotbeutel-Thema auf.

    7. April 2021 17:04

    Man beachte die entscheidende Ratssitzung nach der Auslegungsfrist: Mehrheitsbeschluss ohne Gegenstimmen für den jetzt vorgelegten Entwurf. Eventuell mit den üblichen Enthaltungen. Da hilft nur noch eins für die Mehrheiten im Lauenauer Rat: Abwatschen bei der nächsten Wahl!

    7. April 2021 16:32

    Die Angelegenheit ist längst entschieden. Wenn am 7.12.2020 der Entwurf erstellt wurde und erst jetzt veröffentlicht wird, ist das für mich keine zeitgemäße Bürgerbeteiligung. Von den weiteren Planungsunterlagen wird der Begriff „VORENTWURF“ entfernt. Das ist die einzige Änderung, sonst nichts!

    7. April 2021 13:40

    Auch ich habe die Bekanntmachungen im Schaumburger Wochenblatt gelesen. Die Datumsangabe stimmt offensichtlich nicht. Die angegebene Internetseite hat bis heute einen Fehler. Das ist doch keine Bürgerbeteiligung!

    1. April 2021 11:41

    Gibt es auch einen Verkehrswegeplan rund um den EDEKA-Markt, insbesondere auch ein Schulwegeplan?

    1. April 2021 10:32

    Ich favorisiere die Variante 1

    1. April 2021 00:04

    Werden die zu erwartenden Verkehrsfrequenzen in die Planung mit einbezogen, oder wird das zu erwartende Problem hinterher gelöst, wenn alles fertig ist?

    28. März 2021 15:58

    Ich kann wenig mit den Ausführungen anfangen. Es gibt doch bessere Möglichkeiten, z.B. 3D-Skizzen. Was mir absolut nicht gefällt ist die dichte Bebauung bei der Nord-Süd-Ausrichtung.

    22. März 2021 20:03

    Der neue Vorschlag mit Edeka-Ost-West gefällt uns um Welten besser!

    20. März 2021 09:02

    Im neuen Plan bekommt das Bürgerhaus keine Chance. An welcher Stelle wird der neue Markt mit Waren beliefert?
    Eine Veränderung der Verkehrsführung Am Markt ist nicht erkennbar.
    Wo finde ich weitere Kommentare von anderen Lesern?

    19. März 2021 20:48

    Zum neuen Entwurf könnte man meinen ein Riese hätte mit Bauklötzen gespielt und sich riesig gefreut das sie passen.
    Für wen ist der Markt, für die Bürger?
    Warum lässt man sie an der Planung durch eigene Vorschläge nicht teilnehmen?
    Es gibt viele Beispiele für verödete Innenstädte, weil man am Bürger vorbeiplant. Weit entfernte Planungsbüros sitzen über Plänen und vergessen das Umfeld einzubeziehen. Das Umfeld gehört dazu und die Einbeziehung macht die Planung zu einem Guß.
    Am Konerdinghaus könnte man eine Galerie vorsehen, die dem neuen Markt mit dem Konerdinghaus verbindet und so zum Besuch einläd auch bei Regen. So könnte man auch am Bürgerhaus Möglichkeiten für kleine Geschäftsansiedelungen schaffen und mehr Vielfalt bieten.
    Die Verkehrsführung Am Markt hat Engstellen.
    Das Sägewerk kann man nicht mehr zurückschieben aber die Straße könnte man zum neuen Edeka-Parkplatz verspringen lassen und so Raum schaffen. Es muss zur Eisdiele und zur Plaza ein Fußweg sein. Der Fußweg am Sägewerk muss ebenfalls möglich sein. Warum ist er auch davor so schmal, dass eine Familie mit Kinderwagen dort nicht gehen kann wenn sie zur Eisdiele wollen. Die jetzige Situation ist weltfremd und am Bürger vorbeigeplant.
    Fußwege müssen praktisch und für Menschen gemacht sein, dann werden sie gerne angenommen und geben dem Ort Anziehungskraft. Eine menschenfreundliche Planung könnte ggf auch weitere Engstellen beseitigen helfen.

    16. März 2021 22:15

    Ich hoffe es wird kein Zweckbau aus Fertigteilen. Die Fassade sollte aus Klinker sein und sich in das Ortsbild gut einpassen.
    Die Bauhöhe ist bekloppt.
    Ich hoffe das auch an die Straßen-Führung gedacht wird.
    Wenn der Bau größer wird, dann kommen ja noch mehr Lkw in den Ort.
    Dann muss der Konerdingbau der Kurve mit entsprechenden Schleppradien weichen.
    Das einhalten von Grenzabständen dürfe auch ein Problem sein.
    Wie ist das mit der Feuerwehr? Drehleiter, bei so einen Gebäude.
    Da gibt es mit Sicherheit noch mehr Probleme.

    15. März 2021 16:43


    Bekanntmachungen mit Übersichtskarte

    Fehler entdeckt und Frist verlängert: Im Schaumburger Wochenblatt vom 20./21. März 2021 wurden zwei Bekanntmachungen mit falschem Datum und fehlerhaftem Link veröffentlicht. Die Unterlagen stehen jetzt der Öffentlichkeit in der Zeit vom 29.03.2021 bis zum 07.05.2021 zur Verfügung.
    Zu den Bekanntmachungen:

    Vorentwurf mit Übersichtskarte


    Der EDEKA-Verbund

    Im mittelständisch und genossenschaftlich geprägten EDEKA-Verbund übernehmen rund 3.700 selbstständige Kaufleute die Rolle des Nahversorgers im Einzelhandel. Unterstützt werden sie von sieben regionalen Großhandelsbetrieben, die täglich frische Ware in die EDEKA-Märkte liefern und darüber hinaus von Vertriebs- bis zu Expansionsthemen an ihrer Seite stehen. Die Hamburger Zentrale steuert das nationale Warengeschäft und Kampagnen. Von hier erfolgen die Impulse zur Realisierung verbundübergreifender Ziele wie beispielsweise das Schaffen durchgängiger IT-Strukturen oder die Entwicklung zeitgemäßer Personalentwicklungs- und Qualifizierungskonzepte für den Einzelhandel.

    Vollsortiment mit regionalen Akzenten

    Die Märkte mit der Bezeichnung „EDEKA“ bieten ihren Kunden ein Vollsortiment zwischen 12.000 und 25.000 Artikeln. Mit einer durchschnittlichen Verkaufsfläche von rund 1.100 Quadratmetern sind sie im Geschäftsgebiet Hannover-Minden am häufigsten vertreten. Neben Produkten im Discountpreisniveau stehen vielfältige Markenprodukte sowie zahlreiche Artikel regionaler Liefertanten aus dem Umkreis von 30 Kilometern um den jeweiligen Markt im Vordergrund. Abgerundet wird das Sortiment der EDEKA-Märkte durch eine breite Auswahl an Frische-Erzeugnissen, zumeist an Bedientheken sowie frisch zubereitete und verpackte Selbstbedienungsangebote.

    Geschäftsgebiet
    Minden-Hannover:

    Geplante und neue Märkte: Google Bildersuche

    Von Architektur- und Planungsbüros findet man einige 3D-Skizzen. Sicherlich wäre ein Entwurf in dieser Form auch für Lauenau angebracht.


    EDEKA-Archiv

    In der öffentlichen Bauausschusssitzung am 23.10.2018 stellte der Investor die Planungen des neuen EDEKA-Marktes des Architekturbüros Planer in der Pankemühle, Berlin vor. Die als Diashow gezeigten Ansichten und der Grundriss wurden allgemein positiv wahrgenommen.

    Planer in der Pankemühle, Berlin (19.10.2018)

    Danach hörte man nichts mehr, bis Mitte 2019 ein ganz anderer Plan in der Lauenauer Rundschau vom August 2019 erschien. Die neue Planung wurde stark kritisiert und führt nicht nur bei den Anrainern zu erheblichen Irritationen. Seitens der EDEKA hieß es dazu, dass seien nur Gedankenspiele – so werde man nicht bauen!

    Planungsgruppe EDEKA-MIHA Immobilien-Service GmbH (12.03.2019)

    Ankündigung auf dem Neujahrsempfang

    Tatsächlich kündigten Bürgermeister Wilfried Mundt und Gemeindedirektor Sven Janisch auf dem Neujahrsempfang 2020 den Baubeginn – ersten Spatenstich – für dieses Jahr an. Auf Nachfrage des Schaumburger Wochenblatts am 11./12. Januar 2020, wie denn der EDEKA-Neubau nun aussehen werde, hieß es von Sven Janisch: „Der zuletzt vom SW veröffentlichte und autorisierte Entwurf (siehe oben, 12.03.2019) sei weiterhin der nach Kenntnis des Fleckens ‚aktuellste Stand‘ der Investorenpläne.“

    Unser Gemeindedirektor propagiert hier eine Planung als freigegeben, die selbst der Investor nur für ein Gedankenspiel hält. Ein derart monolithischer Block – zwischen die Altbausubstanz gequetscht – entspricht so gar nicht der Architektur eines modernen Supermarkts.

    Die Bürgerinitiative pro LAUENAU ist für einen neuen und attraktiven EDEKA-Markt in der Mitte von Lauenau!

    Das Gesicht der EDEKA-Neubauten in der näheren Umgebung wurde in den letzten Jahren auf die jeweiligen Standorte abgestimmt. Wir möchten, dass EDEKA einen dem Ortsbild angepassten Entwurf realisiert. Gerade aus dem EDEKA-Logistikzentrum Lauenau ergibt sich die Verpflichtung zur Realisation einer wertigen Architektur in der Mitte des Fleckens. Denn dieser Neubau wird für die nächsten Jahrzehnte unseren Ortskern prägen.

    Ein positives Beispiel in Wennigsen

    Ein positives Beispiel ist der neue EDEKA-Markt in der Ortsmitte von Wennigsen. Hier wurde der Altbau in den Neubau integriert. Die Zweckarchitektur des Marktes fügt sich so harmonisch ins Ortsbild. Im Innern wurde mit einer Glasdecke eine Verbindung von Alt und Neu geschaffen. Der Altbau erfüllt seinen Zweck als Bistro mit Außengastronomie im Anschluss an den Backshop.

    Unsere Frage:

    Warum das Bürgerhaus oder Teile davon nicht in den neuen Markt integrieren?

    Die Giebel des Bürgerhauses würden als identitätsstiftendes Merkmal erhalten. Die Freifläche zwischen dem Bürgerhaus und den Arkaden des Geschäftshauses Konerding könnte für die Außengastronomie und als begrünte Ruhezone entwickelt werden. Mit einem solchen Distanzraum tritt die Zweckarchitektur des Marktes in den Hintergrund. Die Qualität des EDEKA-Marktes muss bereits äußerlich erkennbar sein.

    Bürgerhaus in Lauenau

    Eine Frage wird zur Absurdität erklärt!

    Mit geschickter Vermischung von zwei unterschiedlichen Themen und Meinungen wird die Strategie des hiesigen SPD-Ortsvereins deutlich: Die Frage nach Integration des Bürgerhauses und die Meinung eines einzelnen Bürgers (Schnellstraße/grüne Wiese) kommen in einen Topf und werden als absurde Forderungen deklariert. Und zum Schluss erfährt dann jeder den Willen des SPD-Ortsvereins.

    Sieht so eine bürgernahe und respektvolle Politik aus, Herr Mundt? – Bedenken Sie, dass auf diese Wortspielereien mit Wahlkampfparolen nicht alle Wählerinnen und Wähler reinfallen.

    Hier der Auszug aus einem Pressebericht*:
    Bürgermeister Wilfried Mundt, SPD-Mitglied im benachbarten Feggendorf, lobte das Engagement der Bevölkerung: „Wir wollen ja, dass die Bürger mitreden“, ging er unter anderem auf jüngste Vorschläge zum Edeka-Neubau in der Ortsmitte ein. Doch am Bürgerhaus angesichts seiner „schlechten Bausubstanz“ festzuhalten, sei genauso absurd wie die Forderung, „einer Schnellstraße“ durch den Flecken oder den Lebensmittelanbieter auf die grüne Wiese zu setzen: „Wir wollen den neuen Markt als Belebung unserer Ortsmitte!

    *) Schaumburger Wochenblatt Seite 16 – 7./8. März 2020 – Finanzielles „Weiter so!“ will SPD nicht mitmachen.

    Passend zum Thema – Frage von Henning Trute:

    Bürgerproteste in Lauenau, aber warum?


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